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Freitag, 21 Juni 2019 17:50

Mein Besuch in Borken (Deutschland) - 04.05. – 26.05.2019

Mein Name ist Filip Král und ich komme aus Tschechien. Mein Lieblingshobby ist Geocaching. Gerade bin ich in der 9. Klasse. Deutsch lerne ich seit 7 Jahren. Zunächst war ich mit der Entscheidung meiner Mutter nicht sehr glücklich, aber jetzt bin ich froh, dass ich es lernen sollte. Seit drei Jahren bin ich Mitglied im Schülerverein in Říčany, der letztes Jahr zum ersten Mal nach Borken zum Dragonboatcup eingeladen wurde und dieses Jahr nehmen wir wieder teil. Hier habe ich meine Gastfamilie kennengelernt. Sie haben mich nach Borken eingeladen.
Am 4. Mai 2019 bin ich mit meiner Familie (Eltern und Schwester) nach Borken gefahren. Am nächsten Tag sind wir nach Winterswijk gefahren, wo wir „Frikandel spezial“ gegessen und unseren ersten Cache gefunden haben. Am Montag ist meine Familie zurückgefahren und für mich war es der erste Tag in der Schule – Gymnasium Remigianum. Ich war überrascht, dass hier die Schule schon um 7.35 Uhr anfängt, weil bei uns die Schule um 8.30 Uhr beginnt. Zwar kann man länger schlafen, aber dann hat man weniger Freizeit nachmittags. In Deutschland ist das Schulsystem ganz anders. In Tschechien haben wir die Grundschule von der 1. bis zur 9. Klasse und dann kann man das Abitur machen und danach weiter studieren. Ich bin daran gewöhnt, dass es in der Schule Mittagessen gibt. Die Schule ist schön und die Schüler sehr nett. Zur Schule bin ich mit meinem Nachbarn gefahren, der hat mir den Weg gezeigt.
Mit meiner Gastfamilie haben wir verschiedene Ausflüge unternommen.
- Wir waren in Essen und anschließend auf dem Tetraeder in Bottrop. Dort hat man eine sehr schöne Aussicht über das gesamte Ruhrgebiet.
- In Bocholt gibt es ein Textilmuseum und wir hatten Glück, dass an diesem Tag die Maschinen liefen.
- Natürlich waren wir in Amsterdam, eine sehr schöne Stadt. Danach sind wir nach Noordwijk gefahren und haben dort Kibbeling gegessen. Meine Meinung über das niederländische Essen ist sehr positiv, es hat mir alles sehr gut geschmeckt.
- Wir haben eine Radtour nach Ramsdorf gemacht, da haben sie sehr leckeres Eis. Auf der Rückfahrt haben wir den Forellenhof besucht, aber sind nicht mit Forellen geschwommen.
- Auf einer Geburtstagsparty haben wir jemanden kennengelernt, der uns angeboten hat, uns ein riesiges Loch (ca. 5x10 km) in der Erde in Hambach zu zeigen. Es ist ein Tagebau, wo Braunkohle abgebaut wird. Das finde ich unmöglich und ich kann mir nicht vorstellen, dass das wirtschaftlich ist.
- Ich habe auch das größte Radio-Teleskop von Europa in Effelsberg gesehen. Auf dem Rückweg haben wir uns noch den Kölner Dom angesehen. In Köln haben wir ein paar Geocaches gefunden, wobei der interessanteste Geocache ein Schloss auf der Liebesbrücke war, der sehr schwer zu finden war wegen der vielen anderen Schlösser.
- Abends waren wir in Duisburg, im Landschaftspark Nord. Zufällig war da ein Street Food Festival, also hatten wir eine große Auswahl zu essen. Die Historie von diesem Platz ist sehr interessant und die der Gebäude selbst auch. Es sieht sehr schön aus, wenn es beleuchtet ist.
Wir haben auch viele Spiele gespielt, zum Beispiel „Mensch ärgere dich nicht“ oder Schach. „Mensch ärgere dich nicht“ habe ich ein paarmal gewonnen, Schach leider nicht, ich muss noch trainieren. Ich wollte auch ein Kreuzworträtsel lösen, aber das ist noch ein bisschen schwer für mich, deshalb mag ich lieber Sudoku. Aber Kreuzworträtseln finde ich auch sehr gut, weil man die Sprache verbessern kann.
Am letzten Wochenende vor dem Dragonboatcup haben wir uns mit Schülern der Musikschule aus Říčany getroffen und eine Führung im Kult in Vreden gemacht. Weil die Mehrheit nicht so gut Deutsch versteht, habe ich es gerne übersetzt. Danach sind wir durch ein Bauernhaus im Hamalandmuseum gegangen und ich habe neue Redewendungen gelernt, wie z. B. „einen Zahn zulegen“ oder „etwas auf die hohe Kante legen“. Anschließend haben wir in der Jugendherberge in Reken zusammen gegrillt und Tischtennis gespielt.
Am Ende meines Besuches waren wir noch in Münster, wo es viele schöne Kirchen und einen schönen See gibt.
In den drei Wochen haben wir meistens unsere Zeit mit Geocaching verbracht. Sehr erfolgreich, weil wir mehr als 50 gefunden haben.
Deutsches Essen finde ich sehr lecker, zumindest das, was ich hier gegessen habe. Ich habe zum ersten Mal Spargel gegessen und die Spargelsuppe ist super.
Egal, wo wir waren, ich habe immer wieder neue Wörter kennengelernt. Die witzigsten Vokabeln sind für mich Kuhfuß (Werkzeug) und lästern.
Die Zeit in Deutschland war ein tolles Erlebnis und ich würde mich freuen, wenn ich wiederkommen dürfte.

Filip Král

 

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